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Essen gegen das Vergessen - Demenzrisiko verringern

(Manfred Gass)

Sie essen gerne Obst und Gemüse? Herzlichen Glückwunsch!

 

Sie sind genau auf dem richtigen Weg, nicht nur Ihrem Körper, sondern auch

Ihrem Gehirn einen großen Gefallen zu tun.

 

Weltweit forschen Wissenschaftler fleißig an den Geheimnissen eines langen, glücklichen

Lebens. Und überraschen uns hin und wieder mit vielversprechenden Informationen.

 

Neueste Ergebnisse aus unterschiedlichen Studien können - so deren Interpretationen -  

belegen, dass durch "gesunde Ernährung" (was immer das auch sein soll) menschliches Demenzrisiko signifikant zu verringern wäre.

 

Das erfreut insbesondere bestimmte Branchen, die sich mit Ernährungskonzepten und Ernährungsprodukten beschäftigen, allerdings weniger die Pharmaindustrie.

 

Obst gegen Demenz? Wissenschaftlicher sagen: JA!

 

Zum Beispiel von der kanadischen Uni "York" wird berichtet, dass vor allem Obst- und Gemüseverzehr einen großen Einfluß auf unsere kognitive Leistungsfähigkeit hat.

Zugrunde liegt eine Studie mit 45.000 Teilnehmern im Alter von 30 plus. Focussiert

wurden physische Komponenten wie Essgewohnheiten und kognitive Fähigkeiten.

 

Junge Erwachsene, die täglich mindestens 10 Obst- u. Gemüseportionen zu sich nahmen

hatten deutlich bessere kognitive Leistungen, bei älteren Personen war der Unterschied

schon bei 5 Portionen pro Tag spürbar.

(Was neu daran sein soll, dass Obst und Gemüse reich an Vitamin "C" und "E" und an

Flavonoiden ist und dass dies unsere körpereigene Abwehr unterstützt, bleibt offen).

 

Daß dies sich allerdings positiv auch auf das Demenzrisiko auswirken kann, das ist

wirklich bedeutsam. Bedeutsam ist auch, dass dieser Effekt durch physische Aktivität

verstärkt wird. Und dass der Unterschied vor allem für die älteren Menschen eine

große Rolle zu spielen scheint.

 

Eine andere Studie aus Großbritannien kann belegen, daß die sogenannte "mediterrane"

Ernährung einen positiven Einfluß auf unsere Gehirnstruktur ausübt. Auch hier ist viel

Gemüse, Obst und Salat, gutes Olivenöl, Fisch und Nüsse. Alles möglichst bio-frisch! 

 

Die Daten wurden von über 1.000 Teilnehmern im Alter von ca. 70 Jahren gesammelt.

Drei und sechs Jahre später wurde ihre Gehirnstruktur erneut untersucht. Es wurde

festgestellt, dass die Menschen, die bei dieser Ernährungszusammenstellung blieben,

mit Abstand die kleinsten altersbedingten Zellveränderungen gezeigt haben.

Unabhängig von Bildung, Herkunft und anderen Einflußfaktoren, die berücksichtigt wurden.

 

FAZIT

Ernsthaft läßt sich nicht mehr wegdiskutieren, daß neben regelmäßiger geistiger und

körperlicher (nicht sportlicher!) Aktivität die "richtige" Ernährung der zentrale Baustein

eines gesunden Lebens und eines vitalen Geistes ist. 

 

Dies scheint ein ehernes Gesetz zu sein: 

Körper und Geist können sich nur so entwickeln, wie ich sie "gebrauche".  

Dass Lebensmittel Mittel zum Leben sind ist hinlänglich bekannt.

Dass sie aber nur dem vitalen Leben mit guter Verstoffwechselung dienen können,

dringt langsam auch in manche Arztpraxen und an die Öffentlichkeit. 

Und dass menschlicher Stoffwechsel so individuell wie die Persönlichkeit und das

Aussehen eines Menschen ist, bedeutet, dass es weniger auf Behauptungen wie:

richtig, falsch oder gesund ankommen kann. Sondern mehr auf die individuelle

Wirklichkeit von Stoffwechselkohärenz!

 

Das kann nur bedeuten, dass Ernährungsmethoden und Abnehmmodelle

weit weniger wichtig sind als die dauerhafte Selbsterfahrung, welche

Lebensmittel zum Individuum passen und welche nicht.

Und welche Bereitschaft besteht, sich künftig und dauerhaft

anders zu ernähren und sich mehr in der Natur zu bewegen.

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